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Sehr geehrte Leser, Ihre Zivilcourage ist gefordert und sei es, dass Sie diese Seite nur lesen... Denn an Sie richtet sich der verzweifelte Hilfeschrei einiger unschuldiger Opfer (darunter auch Kinder) eines Menschenhandels, organisierter Kriminalität und Staatsterrorismus. Es sind diejenigen, die statt Rechtsstaatlichkeit und Achtung ihrer Menschenrechte das Drama einer illegalen Deportation erfuhren.        Umsonst wohl schrieb Kant : "Das Recht muss nie der Politik folgen, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepasst werden".

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  STAATENLOS, RECHTLOS ?                                                 

     Der Fall der staatenlosen Familie Codreanu  

Die Bemühungen Deutschlands und der Europäischen Union zur Steuerung der Migration, 
sowie der Vermeidung der Staatenlosigkeit sind durchaus berechtigt.

Aber die Umsetzung dieser Ziele darf nur innerhalb des legalen Rahmens erfolgen und
nicht wie im Fall der Familie Codreanu und einiger anderer Staatenloser geschehen,
durch die Übertretung geltender nationaler und internationaler Gesetze und Abkommen,
wie auch der fundamentalen Menschenrechte.

Um so bedauerlicher und verurteilenswerter ist die von Rumänien begangene Illegalität
angesichts dessen Bestrebungen der EU beizutreten, welche gerade Rechtsstaatlichkeit
und Achtung der Menschenrechte zu einigen ihrer obersten Prinzipien erklärt hat.

Diese Homepage möchte die Öffentlichkeit auf die dramatische Lage der staatenlosen
Familie Codreanu aufmerksam machen, die gegen ihren Willen, illegal auf rumänisches
Territorium gebracht wurde und dort illegal festgehalten wird. Verschiedenste Formen der
Nötigung seitens der Behörden sollen sie dazu bringen, zu unterschreiben, dass sie 'freiwillig'
eingereist sei und nun Aufenthalt (die Niederlassung), oder die rumänische Staatsangehörigkeit beantrage.

Obwohl die Familie seit dem 10.03.2003 gezwungen ist unter unmenschlichen
(sogar lebensbedrohlichen) Bedingungen zu leben, lehnt sie es kategorisch ab,
juristische Beziehungen zum rumänischen Staat aufzunehmen und kämpft stattdessen
auf juristischem Wege für ihre Rückkehr nach Deutschland.
Zugleich appelliert sie auch an die Öffentlichkeit sich für eine humanitäre Lösung einzusetzen.
Dafür braucht die Familie auch Ihre Unterstützung.
 

             

           

           

           

 

Wer dem obigen Appell an die Zivilcourage gefolgt ist, verdient zumindest Respekt. Von denjenigen, die mehr tun können, sind diejenigen zu bewundern, die auch tatsächlich mehr tun und sich vom 'Imperativ der Toleranz' (des Strafrechtlers und Rechtsphilosphen Arthur Kaufmann) leiten lassen : "Handle so, dass die Folgen deiner Handlung verträglich sind mit der größtmöglichen Vermeidung oder Verminderung menschlichen Elends."